Was sind Microlots?

Klein & ziemlich fein: Microlot Kaffee von Juan & Jane

Sie sind echte Raritäten auf dem deutschen Kaffeemarkt & haben nichts mit Massenware zu tun. Erfahre, was die kleinen Ernten so besonders macht!

Juan & Jane Spezialitätenkaffees sind ausschließlich Microlot Kaffees, und zwar nicht nur wenige Tonnen pro Jahr, sondern in der Regel 5 bis 10 Säcke Säcke ergibt die Ernte jeder dieser Kaffeesorten. Unsere Geisha-Varietät kam sogar nur auf 100 Kilo. In ihre bescheidene Ernte investiert die Familie dafür ihr ganzes Können und ihre lange Erfahrung. Was das ausmacht? Beim Cupping lässt sich deutlich riechen und schmecken, wo die Kaffeepflanzen angebaut wurden, vielleicht entfalten sich feinen Nasen die Aromen von Früchten wie Himbeeren, Zitronen, Panela oder Kakaobohnen - fast so, als würde der Kaffee lebendig sein! Anbau und Verarbeitung auf den Fincas verlaufen traditionell und handwerklich. Die Bauern, Frauen und Männer, erlernten ihr Handwerk von kleinauf von Eltern und Großeltern und stecken ihre volle Hingabe und Leidenschaft in diese Pflanzen. Sie verzichten auf Spritzmittel und nutzen stattdessen die Kraft der Pacha Mama, die Möglichkeiten von Mutter Erde. Sie selbst übernehmen die komplette Aufbereitung nach der Ernte. Manche von ihnen nehmen am Cup of Excellence teil, dem wichtigsten internationalen Wettbewerb für Spezialitätenkaffees. Großunternehmen interessieren sich nicht für sie - es lohnt sich schlicht nicht, denn die Erträge sind für sie viel zu klein und die Preise zu hoch. Doch so landet ihr hochwertiger Kaffee nie in Deutschland. Mit unserem Projekt möchten wir die kleinen Schätze herholen und den Bauern damit etwas der Anerkennung ermöglichen, die sie sich verdient haben.

 

Alles andere als Massenware: Unser Kaffee aus Kolumbien wird in 70 Kilogramm-Jutesäcken und zuvor noch extra in eine aromaschützende Tüte eingepackt. Das ist etwas völlig anderes als die klassische Schüttware, die direkt in den Container gekippt wird oder aber in riesige Säcke mit bis zu 250 Kilogramm. Hier wird noch nach der Ankunft im Hafen in Deutschland gereinigt, gesäubert und zusammengekippt, was vom Kaffee aus Kolumbien da ist - mit Sortenreinheit und Qualität hat das wenig zu tun. Gilt Kaffee wie der Juan & Jane Arabica Hochlandkaffee gemäß der Richtlinien der Specialty Coffee Association als Spezialitätenkaffee, dann schließt das genau das aus. In Kolumbien kümmert sich die Bauernfamilie darum, mühsam die Kaffeebohnen nach Größen zu ordnen und zu sortieren. So gelangen nur gesunde Kaffeebohnen in die großen Jutesäcke - die Anzahl an Defekten im Kaffee (wie die sog. "Ohren", schimmelige und angefressene Stellen, verfaulte Bohnen etc.) ist beim geprüften Spezialitätenkaffee deshalb äußerst gering. Genau diese Defekte im Kaffee sind es, die im minderwertigen Kaffee einen unangenehmen Geschmack verleihen und sein Aroma zerstören. Aus diesem Grund wird die klassische Schüttware unter hohen Temperaturen so stark geröstet, dass nur noch Röstgeschmack übrig bleibt - damit man den schlechten Geschmack der Bohnen überdecken kann. Anders so bei geprüftem Spezialitätenkaffee: Der sortenreine Kaffee gelangt so, wie er ist, nach Deutschland - mit einem gleichmäßigen Bohnenbild, wenigen Defekten und deswegen mitsamt dem Aroma von Mutter Erde.

 

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